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Alpinschule Peilstein
Zeitraum von - bis
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Kursgruppe
 

Geschichte

Die Peilsteinwände im südlichen Wienerwald, zwischen Alland, Schwarzensee, Neuhaus und Nöstach, sind schon seit 1880 das Ziel von Kletterern, die sich auf schwierige Bergtouren im gesamten Alpenraum vorbereiteten. Bekannte Alpinisten und Persönlichkeiten wie die Brüder Otto und Emil Zsigmondy, Robert Hans Schmitt, Gustav Jahn, Hubert Peterka und Fritz Kasparek, um nur wenige zu nennen, zeugen von der Bedeutung des Peilsteins als Klettergebiet.


Viele Alpinisten, die wir heute als die "Erschließer" des Peilsteins bezeichnen können, stammten aus den Reihen der Bergsteigergruppe des Österreichischen Gebirgsvereins. Der im Jahre 1890 gegründete Alpenverein-Gebirgsverein übernahm den Peilstein als sein Arbeitsgebiet und 1895 wurde bereits auf dem Peilsteingipfel eine zehn Meter hohe Aussichtswarte errichtet. Hier wurde in den Jahren um 1920 an Wochenenden schon Speisen und Getränke verkauft. Die Warte wurde jedoch in den Kriegsjahren beschädigt und dann 1947 abgetragen. Seit 1927 besitzt der Alpenverein-Gebirgsverein das, in mehreren Phasen umgebaute bzw. wieder neu errichtete, Peilsteinhaus.


Im Jahre 1928 erschien der erste Peilstein-Kletterführer von Leopold Landl, 1949 brachte Hubert Peterka den zweiten Peilsteinführer heraus. Erst 1985 erfolgte wieder eine Auflage des Peilsteinführers durch Kurt Schall. Dann kam 1994 ein neuer Führer von Ewald Gauster heraus und die neueste und aktuelle Ausgabe erfolgte im Jahr 2005 in einer beispiellosen Zusammenarbeit zwischen Ewald Gauster und Kurt Schall.

Die Nähe zu Wien, die hervorragende Felsqualität, die Vielzahl von Routenmöglichkeiten (850 Routen) in allen Schwierigkeitsgraden sowie die perfekte Absicherung (Dank an den "Sanierer" Ewald Gauster) machen den Peilstein nicht nur zum idealen Trainingsgebiet sondern hier finden wir nach wie vor die idealen Voraussetzungen für alle Arten von Kletterkursen.


Gleichzeitig mit der Eröffnung des neu ausgebauten Peilsteinhauses im Jahre 1983 fand auch die Gründung der Alpinschule Peilstein statt. Der damalige Alpenverein-Gebirgsverein -Sekretär sowie staatlich geprüfte Berg- und Schiführer Erich Schuller hat die Alpinschule Peilstein ins Leben gerufen und der erste Kletterkurs, den Erich Schuller selbst leitete, fand Ende Oktober 1983 mit drei Teilnehmern statt. Einer der Teilnehmer war der legendäre Pauli Wertheimer, der durch seine lustigen Lieder und Gedichte in Bergsteigerkreisen gro&szl;e Bekanntheit erzielte.


Die Kursangebote der Alpinschule Peilstein haben sich natürlich im Laufe der Jahre stark erweitert und obwohl der Peilstein nach wie vor der wichtigste Kursstützpunkt ist, hat sich der Einsatzbereich der Alpinschule Peilstein auf den gesamten Alpenraum ausgedehnt. Auch Trekkingreisen in Südamerika, Afrika und Asien zählen bereits zum Angebot. Jährlich werden rund tausend Kursteilnehmer sowohl im Sommer als auch im Winter von staatlich geprüften Berg- und Schiführern ausgebildet und betreut.


Seit 2005 ist die Alpinschule Peilstein auch Träger des Gütesiegels des Verbandes der Alpinschulen Österreichs. Wir haben daher die Verantwortung, dass jede Tour und jeder Kurs von einem ausgebildeten und autorisierten Berg- und Skiführer geleitet wird. Die Sicherheit der Tour ist oberstes Gebot. Ziel ist der erfolgreiche Abschluss für jeden Teilnehmer.


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Öffnungszeiten

Servicestelle, Shop & Verleih:
Mo. bis Fr.  10:00 – 18:00 Uhr

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